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Demografie, Verteidigung und Reformen treiben die Kosten für den Sozialstaat bis 2040 in die Höhe. Ohne höhere Steuern auf große Vermögen und Erbschaften wird die Finanzierung kaum möglich sein.
Europa braucht nicht mehr Finanzmärkte, sondern stabile Bankfinanzierung, langfristiges Risikokapital für KMU und gemeinsame Investitionen in Infrastruktur, um echtes Wachstum und Stabilität zu sichern.
Die deutsche Exportorientierung ist kein Produkt des Euro, sondern ein Erbe der Nachkriegsordnung. Schon unter Bretton Woods setzte die Bundesrepublik auf eine moderate Lohnentwicklung, niedrige Inflation und reale Unterbewertung – mit wachsenden Handelsüberschüssen als Resultat. Das prägt die deutsche Wirtschaftspolitik bis heute.
Warum der Generationenkonflikt eigentlich ein Verteilungskonflikt ist und wo die Stellschrauben liegen. Eine Replik auf Mathias Brodkorbs Beitrag im Cicero.
Bond Vigilantes: Mächtige Marktwächter oder zahnlose Tiger? Warum der Versuch, die USA über Anleihenmärkte zu disziplinieren, an der modernen Geldpolitik scheitert – und wie Europa durch eigene Eurobonds die strategische Oberhand im globalen Währungskrieg gewinnen kann.
Anhänger einer Arbeitszeitrechnung wollen den gesellschaftlich notwendigen Aufwand von Arbeit mathematisch bestimmen. Doch die komplexe Dynamik von Angebot und Nachfrage lässt sich nicht einfach durch eine zentrale Berechnung simulieren.
Der Kieler Ökonom Moritz Schularick macht immer wieder mit ungewöhnlichen Vorschlägen auf sich aufmerksam. Mal sollen drastisch erhöhte Militärausgaben die Wirtschaft retten und den Wohlstand steigern, mal ist dafür eine unentgeltliche Arbeitszeitverlängerung zwingend erforderlich.
Wie gestaltet man fairen Handel zwischen Ländern – und warum scheitern sowohl fixe als auch flexible Wechselkurse daran so oft? Und sind Exportüberschüsse wirklich ein Zeichen von Stärke?
Gegen einfache Parolen hilft nur ökonomisches Handwerkszeug. Dieser Beitrag erklärt, warum progressive Politik ohne Fundament in der Defensive bleibt – und wie ein moderner Keynesianismus sowohl Wirtschaft als auch Demokratie stärken kann.
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